Klarinette & Blasorchester
Die Klarinette ist ein transponierendes Musikinstrument aus der Familie der Holzblasinstrumente.
Sie hat eine vorwiegend zylindrische Bohrung und ist mit einem Mundstück mit einfachem Rohrblatt ausgestattet.
Der Name des Instruments („kleines Clarino“) wird darauf zurückgeführt, dass sie im hohen Register ähnlich klingt wie die hohe Clarin-Trompete, deren Funktion sie im 18. Jahrhundert auch teilweise einnahm.
In Blasorchestern und Militärkapellen wird die Klarinette für schnelle Solopassagen verwendet.
In Blasmusikbearbeitungen symphonischer Werke übernehmen die in zwei oder mehr Gruppen geteilten Klarinetten häufig die Geigenstimmen.
Sie spielen dort weitgehend in ihrem oberen Tonbereich, in dem sie sich leicht von den anderen Instrumenten abheben.
In größeren Blasorchesterbesetzungen werden zu den vorherrschenden B-Klarinetten auch noch die tiefere Alt-Klarinette (in Es) und die Baßklarinette (in B) besetzt.
Die Kontra-Alt-Klarinette in Es und die Kontrabass-Klarinette in B sind sehr selten anzutreffen.
In böhmisch-mährischer Volksmusik wird sie meist zweistimmig (Es und B) besetzt und hat abgesehen von eigener Solopassagen verzierende Funktion.
Neben Unterschieden in der Griffweise benutzt das Böhm-System ein Mundstück mit weiterer Öffnung und ein breiteres Blatt.
Dadurch ist der Klang der Böhmklarinette schärfer, flexibler und obertonreicher.
Der Klang der Deutschen Klarinette (Albert System) wirkt reiner, sonorer und wärmer.
Da jedoch unterschiedliche Mundstücke, Blätter, und hauptsächlich die Vorstellung des Spielers wesentlich zum Klangergebnis beitragen, kann natürlich auch auf Böhm-Klarinetten ein sehr reiner Klang erzeugt werden.
Bron: http://de.wikipedia.org/wiki/Klarinette